Search

Freiheit

Aber Kleinvieh macht auch Mist

MitmachBlog

Manchmal laufe ich die Straße entlang und sehe wie ein Mann sein Kind anschreit. Manchmal bin ich in der Schule und sehe, wie ein anderes Mädchen ausgeschlossen wird. Ich höre eine Gruppe fiese Witze über jemanden reißen, der direkt vor ihnen steht. Ich höre catcalls. Ich sehe gemeine WhatsApp Nachrichten im Gruppenchat und unhöfliche Facebook posts. Ich sehe und höre all das- jeden Tag aber was mache ich? Nichts.

Ich meine es würde ja wahrscheinlich eh keinen Unterschied machen, oder? Es würde lange dauern und erst der Aufwand! Vielleicht würde ich sogar zur Zielscheibe für solche Personen werden. Darüber hinaus bin ich weder verantwortlich, noch zuständig für irgendjemanden. Dafür bin ich zu alt, zu schwach, zu klein, zu müde, ich muss noch mit dem Hund und einkaufen gehen und außerdem ist das Wetter zu schlecht.

Es gibt viele abers, viele Gründe (oder Ausreden) nichts zu tun. Okay, na gut…

View original post 396 more words

Buchrezension: Die Elfen

Die Elfen ist ein im Jahr 2004 erschienener deutscher Fantasyroman. Es handelt sich um ein Buch, das aber kein Ausgangspunkt, sondern eine Klammer für die darauffolgenden Bände darstellt.

-Elfenwinter & Elfenlicht

-Elfenkönigin

-Elfenritter

– und Drachenelfen, was sich mit der Vorgeschichte Nangogs und der Albenmark befasst.

Die durch Zeitsprünge unterbrochene Haupthandlung wird so gefüllt und ausgeschmückt. Trotz vielen verschiedenen Handlungsorten und Hauptcharakteren überzeugt mich Bernhard Hennens Elfenuniversum als geschlossenes Ganzes und hier möchte ich euch erzählen warum.

Wo?

Die Welt der Elfen ist vielfältig und weitläufig. Die Geschichte spielt in insgesamt 3 verschiedenen “Welten”: Die Menschenwelt, die zerbrochene Welt (Nangog) und Albenmark, Heimat der Elfen. Erwähnt werden aber darüber hinaus auch die Welten der irdischen Götter: Die goldenen Hallen & Luth´s Hallen. Die Seelen der Elfen aber werden solange in einem neuen Körper wiedergeboren, bis sie ihre Bestimmung gefunden haben und “ins Mondlicht gehen” (vergleichbar mit dem Nirwana). Die drei zuerst genannten Welten werden durch ein Netz von Lichtwegen, die durch das Nichts führen, verbunden.

Wer?

Mythen und Legenden verschmelzen zu einem ganz neuen packenden Universum. Neben den Elfen sind die wichtigsten Völker:

  • Die Zwerge
  • Die Trolle
  • Die Kobolde
  • Die Menschen
  • Die Drachen und die Devanthar

Außerdem gibt es Kentauren, Selkies, Lamassu und vieles mehr.

Inhalt:

Im ersten Teil begleiten wir Mandred Torgridson, Jarl des Fjordlandes, bei seiner Odyssee durch Menschen- und Elfenwelt. Er möchte seine Heimat Firnstayn vor der Bedrohung eines Monsters, dem sogenannten Manneber, beschützen und bittet um die Hilfe der Elfen. Deren Königin Emerelle verlangt im Gegenzug aber Mandreds neugeborenen Sohn und sendet die Elfenkrieger Farodin und Nuramon, um den Dämon zu töten. Schließlich kommt es zum Kampf, doch der (wie sich später herausstellt) letzte Devanthar kann fliehen und schließt die 3 Protagonisten in einer Gebirgshöhle ein. Als sie sich endlich aus dieser befreien können sind in der Menschenwelt und Albenmark jedoch mehrere Jahrzehnte vergangen. Während dieser Zeit verführte der Devanthar (in Nuramons Gestalt) die Elfe Noroelle, die sowohl Farodin als auch Nuramon lieben. Wenig später gebärt sie ihren Sohn Guillaume, der wegen seines Vaters und seiner wahrscheinlich schrecklichen Kräfte aber zum Tode verurteilt wird. Noroelle versteckt ihr Kind und wird daraufhin in die zerbrochene Welt verbannt. Nuramon und Farodin sollen, in ihre Welt zurückgekehrt, das Kind ausfindig machen, dann würde Noroelles Verbannung aufgehoben. Mandred wird sie auf dieser Mission begleiten und auch Mandreds Kind Alfadas, der am Hofe Emerelles aufgewachsen ist, zieht mit ihnen. Auf der Suche nach Guillaume bestehen unsere Helden viele Abenteuer. Ob es ihnen und vielen nach ihnen gelingt das Schicksal Albenmarks zum Guten zu kehren?

Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr ausschmückend. Schlachten und Kampfszenen werden ebenso detaillreich geschildert, wie die funkelnden Kleider der Elfenkönigin. Zwischendurch gibt es immer nochmal lustige, clevere “Quellentexte”, die das Ganze auflockern.

Kritikpunkte:

Das einzig Negative, das ich anzumerken habe ist, dass aus starken Charakteren natürlich auch starke Handlungsstränge erwachsen. Manchmal sind mir die in diesem Fall aber etwas zu facettenreich und werden zu einem sagenhaften Durcheinander. Wenn es schwierig wird eine normale Rezension zu schreiben, weil man die Geschichte selbst nicht mehr zusammenbekommt, dann ist es zu kompliziert und etwas weniger vielleicht doch mehr. Anstatt zu vielen Längen bitte lieber mehr Atmosphäre und überraschende Wendungen, die ich an diesem Buch so mag!

Meine Meinung:

Bernhard Hennen vereint im Roman die Elfen kreativ und mit Liebe zum Detail spannende Ideen und ein noch spannenderes Volk zu einer großartigen Geschichte mit viel Tiefgang. Die von ihm geschaffenen Charaktere sind sehr nachvollziehbar und haben glaubwürdige Motive. Dramatische Liebe, Herzzerbrechen, Selbstaufopferung, innere Konflikte und edle Ziele: man fühlt, weint und lacht mit den Hauptfiguren. Es ist eine meiner Lieblingsbuchreihen, die ich jedem Fantasyfan mit ein wenig Lese-Ehrgeiz nur weiterempfehlen kann!

The purpose of life

I would like to begin this blog with a story. There is a legend saying that the best teacher of how to live life is death. On your deathbed you will be visited by ghosts. These are the ghosts of your dreams, abilitys and talents, given to you by life. But if you never acted on that idea, never worked on those skills, never used your voice; then the ghosts will say: “We came to you and only you could have given us life. Now we must die with you, forever.”

Les Brown, who originally wrote about this legend, says: the only way to avoid this situation is to find the purpose of your life. Well, how can we do that? How can one use his strenghts, if he doesn´t know them? First of all you have to ask yourself: What are my natural talents? What is something I enjoy doing? What is something I can´t shut up about, I have to read, write and talk about? By asking those questions you will get closer and closer to your mission.

Because each one of us probably has a whole lot of different strenghts, it is important to discover your key- or also called signature strenghts. Signature strengths are those that resonate most strongly with you. Knowing your own strengths allows you to build on them and to achieve a happier and more fulfilled life. Researchers (from National Geographic) have codified strengths into six broad categories:

Wisdom and knowledge- including creativity, curiosity, open-mindedness and love of learning.

Courage- including honesty and authenticity, bravery, willpower and grit.

Humanity- including kindness, love, social intellegence and universalism: apprecation, tolerance and protection of all people and of nature (it is found that left leaning citizens all around the world are more likely to value universalism).

Justice- including fairness, leadership and teamwork.

Temperance- including forgiveness, modesty, prudence and self-regulation.

Transcendence- including gratitude, hope, humor and religiousness/ spirituality.

In every human character a constellation of strengths can be identified in a lesser or greater degree. For example if you say: I love to go to art galleries and concerts, to learn something simply for the sake of learning. I rearrange my living space weekly and like to try out new foods just for the craic. Maybe you even have an artistic job? If this is very much like you, you score high on openness scales and are receptive to new ideas. Your signature strength is wisdom and knowledge (which by the way is correlated with more completed years of education and intellect). After you identified your key strengths, you can focus on using them to reach your goals.

Your goals. You may tell yourself that you truly want that promotion or to be closer to your family- but do you really? Striving for a goal out of guilt is a 100% recipe for failure and stress. Being conflicted between your strivings and your true values leads to depression. You are less likely to achieve your goals and instead you worry about them. You better ask yourself whether you really feel ownership of your own goals!

All in all to live your life to the fullest, you got to ask yourself this question: If you had 365 days to do something and whatever you choose you were guaranteed to succeed in it… What would you do? Chances are that is what you should be doing right now.

Selbstliebe

Franka steht vorm Spiegel. “Sieh dich nur an”, denkt sie und schaut unglücklich an ihrem Körper hinunter. Da sind die Speckrollen am Bauch, ihre Oberschenkel sind viel zu dick, ihre Arme auch und wenn sie ihren Kopf “so” einzieht, dann hat sie sofort ein Doppelkinn! Kritisch legt Franka den Kopf schräg. Vielleicht wäre diese neue glutenfreie Diät über die sie gelesen hat ja gar keine schlechte Idee. Sie hebt den Arm: schwabbelt das??? Wenn man es mit den Fingern anstubst auf jeden Fall! Langsam dreht Franka sich zur Seite- oder besser doch nicht… Moment mal! Ist da unten etwa Cellulite? Zum Glück kennt sie zumindest das Gegenmittel dafür: Sprudelwasserverzicht. Obwohl, ihre Mutter meinte doch neulich Milchprodukte wegzulassen wäre viel effektiver. Vielleicht würden Frankas Problemzonen sich dann wenigstens ein bisschen verkleinern. “Was machst du denn da so lange?”- das war Britta, Frankas beste Freundin. “Ich komme ja schon!”, ruft Franka zurück und verlässt schnell das Bad; schließlich wollten sie ja zusammen shoppen gehen.

Später an diesem Tag kennt Franka mindestens 3 total angesagte Abnehmmethoden mehr und hat außerdem die neuste Ausgabe der “fit-for-fun” in der Tasche. “Machs gut und stark bleiben: kein Süßes bis Ende März; das hast du dir doch vorgenommen!”, wünschte Britta ihr zum Abschied. Bis Ende März. Jetzt sitzt Franka in der Straßenbahn und starrt gedankenverloren auf die an ihr vorbeisausenden Menschen. Bis Ende März- und dann geh ich im Sommer bestimmt auch mal im Bikini raus. Bis dahin, dann hab ich vielleicht auch wieder einen Freund, dann bin ich vielleicht zufrieden mit mir selbst, dann steh ich vielleicht vorm Spiegel ohne mir Vorwürfe zu machen, dann, dann, dann.

Eine junge Frau mit coffee-to-go steigt in die S-Bahn. Genau, dann sehe ich vielleicht so aus wie sie, glaubt Franka. Aufmerksam mustert sie die Fremde. Sie hat blondes Haar, perfektes Make-Up, ist super stylish, und ihre Frisur würde Franka in 100 Jahren nicht so hinbekommen- ein Traum. Aber irgendetwas ist seltsam an ihr. Die Blondine sieht sie irritiert an. Sie sieht nicht glücklich aus; tiefe Sorgenfalten hat die Andere im Gesicht, traurige Augen und in diesem Moment drängelt sie sich mit ein paar unfreundlichen Worten aus Frankas Blickfeld. Eine Weile bleibt diese noch sitzen, ihre Station hat Franka sowieso schon verpasst.

Mittlerweile ist es draußen dunkel geworden. Auf dem (etwas längeren) Rückweg kommt Franka an einem warm beleuchteten Restaurant vorbei. Einen Moment zögert sie, folgt dem köstlichen Geruch dann aber doch. “Was darf es denn sein?”, fragt sie der Kellner. “Einen Salat bitte”, will Franka antworten. Bis März- denkt sie. Und dann? An die Frau in der S-Bahn denkt sie. “Pfannekuchen”, bestellt Franka demonstrativ, “das ist nämlich mein Lieblingsessen.”  Erst da fällt ihr auf, wie lange sie schon keine Pfannekuchen und was für einen Hunger sie hatte. In der Fensterscheibe sieht sie ihre Reflektion und sagt sich: “Ein schönes Lächeln hast du!”.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 


 

Essen ist für mich ein ganz wichtiger Teil von Selbstfürsorge und um ein gutes Verhältnis mit uns und unserem Körper zu haben müssen wir intuitiv essen. Wir alle sind als intuitive Esser geboren. Wir horchen in uns hinein, ob wir hungrig, durstig oder voll sind. Genuss & Befriedigung (ebenso wie Ekel) beim essen sind natürliche und wichtige Instinkte, die unsere Art zu essen leiten sollten. Auch unser Verlangen nach bestimmtem Essen (Appetit) hat einen Sinn, mit dem unser Körper uns etwas sagt.

Jeder Essens-“Experte” wird dir eine andere Diät empfehlen. Doch bei Diäten, bei denen es darum geht Gluten, Milchprodukte oder Süßigkeiten (aus Abnehmgründen!) wegzulassen, hört man nicht darauf, was sich für einen selbst gut anhört. Ich denke, der beste Rat, den man befolgen kann, ist: Höre auf dich selbst und hör auf dir von anderen erzählen zu lassen, was du essen sollst und, wie du dich fühlen solltest, nachdem du bestimmte Dinge isst. Natürlich ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig, aber wer weiß besser als dein Körper, was du wann brauchst?

Kein Gewichtverlust der Welt wird dich jemals glücklich machen, wenn du es nicht jetzt schon mit dir bist. Die wichtigste Beziehung deines Lebens ist die mit dir selbst -so wie du bist.

Wenn du dich selbst akzeptierst, dann bist du frei von der Last, dass andere dich akzeptieren müssen.

Poetry Slammer Rudy Francisco sagte doch mal: “Wir sollten uns selbst so sehr lieben, dass wenn andere uns sehen, sie genau wissen, wie es gemacht werden muss.” Das glaube ich auch, denn wir alle sind es wert geliebt zu werden! Tu dir heute etwas Gutes! Ich wünsche dir einen schönen Tag 😉

loove

Wanderlust

About morning sunrises, still water, the mentality of the people and all the things I will miss.

Light shines through the rainy air

in Galways streets. Music is everywhere.

Every day I look at the sea,

feel my freedom and just want to be

calm and peaceful, relaxed because time

passes slowly here and that´s quite fine.

The busses take hours but still I enjoy

driving along all the stonewalls: oh boy!

I simply love sending home a good letter,

because I´m too far away from the ones that do matter.

Though I´m closer to myself than I ever was.

I appreciate that and really don´t want a pause

from learning irish, english and so much new stuff

in this colourful place, which, yes, sometimes is rough,

but I learn from that aswell. It´s easygoing and loud-

a thousand different cultures. Well I am proud

of my tiny Ireland: you are part of my heart.

You welcomed me untill the end from the start.

My dear irish friends, you won´t stay with me,

but what´s going to stay are photos and memories.

Small and cozy; The seagulls cry

and on the last day they will wave me goodbye.

This slideshow requires JavaScript.

Alltagssexismus


olympe-de-gouges

Article 1 La femme naît libre et demeure égale à l’homme en droits.
Die Frau wird frei geboren und bleibt dem Mann an Rechten gleich […]

-Auszug aus der “Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin”, Olympe de Gouges 1791

Feministische und Antisexistische Themen lassen die Kommentarspalten von Medien und Blogs zuverlässig vor Beschimpfungen überquellen. Offenbar gibt es eine ungeheure Wut gegen die Bewegung und die Menschen, die in ihrem Namen sprechen. 226 Jahre nach Olympe de Gouges ist das eine erschütternde Bilanz. Doch feministische Diskussionen sind nicht nur wegen obligatorisch beleidigten Leuten so leicht entflammbar, sondern auch immer häufiger wegen berechtigter, sachlicher Kritik an Feminismus von denen, die sich durchaus mit den Zielen des Themas identifizieren können. Leider schürt Feminismus eben auch unter potentiellen Unterstützern allzuoft Ressentiments. Sehen wir aber über diese, unsere Differenzen hinweg, dann fällt auf:

Es passiert jedem; man macht zum Beispiel einen Witz und denkt sich: “Jo Anna, da haste mal wieder richtig einen gerissen!”, ohne zu bemerken, dass man sein Gegenüber eigentlich total beleidigt hat. Niemand kann sich davon freisprechen, ja meistens merken wir selbst überhaupt nicht, wenn etwas sexistisch oder politisch unkorrekt ist. Keiner denkt sich: “Oh, ich bin jetzt mal super sexistisch und ruiniere der kleinen Feministin den Tag”, aber auch wenn wir es wohl alle gut meinen, sollten wir probieren an uns zu arbeiten. Ich weiß, die Vorsätze für 2017 werden lang; weniger trinken, mehr Sport, weniger unvorteilhafte lila Strickpullis tragen und jetzt auch noch weniger alltagssexistisch sein… Dennoch werde ich euch hier erzählen, was mir in letzter Zeit an Alltagssexismus aufgefallen ist.

Erstens: Beim Einkaufen

Ich gehe also durch dm, schnappe mir mein Lieblingsshampoo und bin schon auf dem Weg zur Kasse als mich eine Verkäuferin anspricht: “Ah, junge Dame, dieses Produkt haben wir aber auch noch für Frauen”… Ah, liebe Verkäuferin, vielen Dank für den Hinweis, denn dann muss ich für dieses Männershampoo aus der Männerabteilung wahrscheinlich auch mit Männergeld bezahlen, zu schade ich habe heute nämlich leider nur Frauenmünzen dabei! Ganz ehrlich: muss denn immer alles nach Geschlechtern getrennt sein? Dasselbe gilt für Kleidung: Egal was du einkaufst, immer steht die Frage im Raum: Ist das für Männer oder für Frauen? Nun, ich denke das weiße T-Shirt wird jedem passen, solange derjenige nicht drei Arme hat! Gelegentlich sollten wir uns echt daran erinnern, dass nicht gleich der ganze Laden in die Luft fliegt, sobald man die Geschlechtergrenze übertritt.

Gerade bei Kinderspielzeugen stört mich der Sexismus. Ich finde es einfach nicht akzeptabel, wenn z.B. alle naturwissenschaftlichen Spielzeuge unter einem Schild mit der Aufschrift “Für Jungen” stehen und Puppen, Kuscheltiere, sowie Kunstzubehör nur “für Mädchen” gedacht sind.

Während der amerikanischen Kampagne “Let Toys Be Toys” sind viele Briefe an betroffene Kinderläden verfasst worden mit Inhalten wie: “Retailers put too much emphasis on e.g. aggressive toys for boys and inhibit them from expressing their full nature. We feel that making a change will benefit your business by giving children a wider choice and showing parents that your company is a progressive company, willing to step into the 21st century and discard these outdated attitudes”.

Dem stimme ich vollkommen zu. Ich finde es im Großen und Ganzen einfach schrecklich auf sein Geschlecht, seine Hülle, reduziert zu werden. Ob du Gilmore Girls und Justin Bieber magst oder lieber Gangster-Rap hörst sollte einfach so gar nichts damit zu tun haben müssen.

toys2

Auch Ellen DeGeneres hat ein lustiges Video über dieses Thema gedreht:

https://www.youtube.com/watch?v=eCyw3prIWhc

Zweitens: Catcalling

calling

Cat-calling sind im Grunde genommen Pfiffe & unerwünschte Zurufe, die vor allem Frauen von Männern auf der Straße bekommen und sie objektifizieren. Frauen werden dabei auf ihr Aussehen reduziert und das ist nicht nur nervig, sondern auch verachtenswert. Denn “oh Wunder”, nein, wir genießen es nicht, wenn Fremde Kommentare zu unserem Körper abgeben! Die Idee, dass Frauen es als Kompliment nehmen sollten ist also Blödsinn, weil das bedeuten würde, dass Männer es auch als respektvolles Kompliment meinen, wenn sie dir nachrufen, wie geil dein Körper ist, was sie aber offensichtlich nicht tun. Hast du tatsächlich die Absicht einer Frau ein Kompliment zu machen, hier ein Tipp: es gibt viele Wege, die nicht beleidigend sind! Auf diese Art und Weise aber wertest du dich selbst und die angesprochene Person ab, also lass es bitte bleiben! Wir als Kultur brauchen eine echte Umerziehung in Sachen holistische Gleichberechtigung und dem Ernst von Catcalling.

Was man einer Fremden eigentlich nachruft, bei angreifendem und widerlichem Catcalling fasst buzzfeed sehr schön in diesem Video zusammen:

https://www.youtube.com/watch?v=lUJ24mblCLY

Drittens:  #freethenipple!

male-priv

Putin, hoch zu Ross, mit nacktem Oberkörper und stolzgeschwellter Brust: läuft. Rihanna räkelt sich oben ohne: ein Fall für Zensur. Fotos dieser Art werden von sozialen Netzwerken, wie Facebook umgehend gelöscht. Auch Instagram verbietet Nippel; nur die von Frauen natürlich. Aber wenn Männer oben ohne sein dürfen, warum dürfen Frauen es nicht auch? Prüderie meets Übersexualisierung. Um gegen die Diskriminierung weiblicher Brustwarzen anzukämpfen posten Accounts nun zum Beispiel Bilder von Nippeln, die man keinem Geschlecht zuordnen kann.

Evelyne, die Gründerin eines solchen Accounts sagt: “Wenn es schwer ist männliche und weibliche Brustwarzen überhaupt zu unterscheiden, warum werden die einen dann sexualisiert und verpixelt oder mit einem schwarzen Balken versehen, während die anderen frei bleiben?”

Ja, Instagram geht gegen weibliche Brustwarzen vor- Grund genug für Demi Moores Tochter Scout Willis, oberkörperfrei in New York shoppen zu gehen. Auch in Dänemark wäre das möglich. Dort ist die weibliche Brust nämlich entsexualisiert und wird nicht mehr als Geschlechtsteil betrachtet. Die meisten anderen Länder der Welt sind leider noch nicht so weit. Schade, denn ich will mich nicht für meinen Körper schämen müssen, sondern selbst darüber entscheiden.

Viertens: Rasieren

screenshot_2016-12-16-15-47-04-1

Zu diesem Thema nur ein paar Worte-

Haarentfernung ist kein Muss, sondern eine Modeerscheinung und deshalb auch reine Geschmackssache. Selbst bei heutigen Medien musst du dich als Frau nicht dazu gezwungen fühlen. Sich nicht zu rasieren ist weder unsauber, noch unhygienisch. Du kannst dich jederzeit entscheiden, damit aufzuhören. Und du kannst, wenn du magst, auch jederzeit wieder damit anfangen; hauptsache du tust es für dich und nicht für andere.



Also das nächste Mal, wenn mich jemand nervig findet und mir erklärt: “Jetzt reicht´s aber mal mit dem ganzen Feminismus, dir geht´s ja eh gut!”,

dann werde ich ihm antworten: “Nein! Denn nur, weil es besser ist als in den Fünfzigern, heißt das ja nicht, dass es nicht noch viel mehr Verbesserungsbedarf gibt; all die oben angebrachten Beispiele zeigen das für mich. Bei den Kleinigkeiten in unserem traurigen Alltag fängt es nämlich an, die man dann überall in der Gesellschaft wiederfinden kann. Und so banal und trivial das ist: wir brauchen Feminismus. Wir brauchen Feminismus sogar ganz, ganz dringend! Es ist zwar schade, weil es selbstverständlich sein sollte, aber es muss sich weiter eingesetzt werden für

  • Frauenrechte als Menschenrechte (z.B. weibliche Genitalverstümmelung)
  • Konstruktion bzw. Dekonstruktion von Geschlechtsidentität
  • Die Schuld von Frauen an Gewalt (z.B. im Nationalsozialismus)
  • Sprachkritik
  • Gleichberechtigung von Mann und Frau in Politik, Bildung, Ehe und Scheidungsrecht
  • Sexuelle Selbstbestimmung und reproduktive Selbstbestimmung

und natürlich auch gegen unsern guten alten Alltagssexismus. 😉

Feminismus ist weiterhin eines der relevantesten Themen überhaupt. Wenn du an Gleichberechtigung glaubst, dann ist es deine Verantwortung jetzt etwas zu unternehmen. Wenn du weisst, wie ungerecht Sexismus ist, dann steh dafür ein und sprich es an. Deine Chance etwas zu verändern ist heute, hier und immer, also lass sie nicht verstreichen!

 

Generationen

Es ist selten, dass es ein Thema gibt bei dem sich fast alle Menschen einig sind. “Die Jugend von heute” aber ist eins dieser seltenen Themen. Schon seit Tausenden von Jahren wird sich über die neu heranwachsende Generation beschwert und da kann man viele Zitate anbringen, z.B.:

“Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen” (384-322 v. Chr., Aristoteles)

“Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte” ( ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer).

Kurt Tucholski erklärt dieses Phänomen sehr weise, indem er schreibt:

“Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander für verschiedene Rassen: Alte haben gewöhnlich vergessen, daß sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, daß sie alt sind, und Junge begreifen nie, daß sie alt werden können.“ ( Der Mensch, Lerne Lachen ohne zu Weinen, 1931)

Aber abgesehen davon hier ein paar Worte über die drei Generationen der heutigen Zeit, von den Millennium Kids bis zu Omis und Opis.

zeitstrahl

  1. Kinder & Jugendliche

Freizeit.  Insbesondere handelt es sich hier um die erste Generation, die größtenteils in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Für die Generation Y ist eine Trennung zwischen online und offline längst nicht mehr sinnvoll. Das Internet und vor allem Soziale Netzwerke sind wichtig für ihre Persönlichkeitsentwicklung (laut Soziologe Klaus Hurrelmann und dem Journalisten Erik Albrecht). Neue Medien sind der Bereich, in dem sie gesellschaftlich überlegen sind und ihre eigenen Akzente setzen. Nachrichten auf dem Handy sind der bevorzugte Weg, um jemanden zu erreichen.

Politik. Obwohl junge Leute nicht mehr so viel demonstrieren gehen, ist die Generation Y nicht unpolitisch. Mir kommt es aber oft so vor, als definierten sie Politik etwas anders als bisher gewohnt. Viele früher als „politisch“ definierte Themen sind für die “Ypsiloner” heute eher eine Frage von Konsum, Ethik oder Lifestyle.  Dadurch, dass sie ihr Verhalten ihren politischen Ansichten anpassen verändern sie ganz automatisch unsere Gesellschaft.

Bildung. Die Generation Y gilt als gut ausgebildet, denn junge Leute investieren so viel in ihre Bildung wie nie zuvor. Wir machen massenhaft das Abitur und strömen in die Universitäten und Hochschulen, fast 60 Prozent schaffen den akademischen Abschluss auch.

Berufliches.  Einmal im Beruf angekommen, wollen die jungen Erwachsenen dafür so viel Erfüllung, Freude und Anerkennung eintauschen wie irgend möglich. Die Sinnsuche rückt ins Zentrum der Berufswahl. (Ein Trend, den man auch auf YouTube beobachten kann) Sie, die neue Generation, möchte während der Arbeit glücklich sein – durch einen Job, der ihr einen Sinn bietet. Sie verkörpert einen Wertewandel, der auf gesellschaftlicher Ebene bereits stattfindet, den die jungen Beschäftigten nun aber auch in die Berufswelt tragen. (Quelle: Jugendforscher Klaus Hurrelmann)

Familie:  Die Generation Y fordert neue Familienmodelle konsequent ein. Bei der Familienplanung und Gestaltung setzt sie auf Vaterzeit, gleichgeschlechtliche Ehe und bricht alle bisherigen Tabus. (Aus dem Buch „Die  heimlichen Revolutionäre – Wie die Generation Y unsere Welt verändert“.)

worl

  1. Die Eltern

Irgendwie war es doch schon immer so, dass die Angehörigen der mittleren Generation – die, die die Kinder haben, arbeiten, Steuern zahlen und alte Uromas unterstützen – besonders gefordert sind. Aber noch nie war eine Generation subjektiv und objektiv von ihrem Alltag so gefordert, wie diejenigen, die heute zwischen 30 und 50 Jahre alt sind. Einige geben dieser Generation sogar einen Namen. Es ist die Generation “Zuviel”. Zu viel Information. Zu viele Verpflichtungen und Anforderungen gleichzeitig. Dann sagt Papa, davon kriege er graue Haare oder eine Krise.

Hier geht es darum, was an den Schwierigkeiten und Belastungen der aktiven, intensiven Lebensmitte heute grundsätzlich neu ist.

Erstens: Das maximale Einkommen erreicht man heutzutage erst circa kurz vor der Volljährigkeit des letzten Kindes. Im Vergleich dazu: Wer in den 70er-Jahren in den Beruf startete, hatte fast sofort das „durchschnittlichen Einkommen im Lebenslauf“.

Zweitens:  Der Nachwuchs soll in der jetzigen Wissensgesellschaft ein konkurrenzfähiges Bildungsziel erreichen. Heute geht es eben nicht mehr mit 14 Jahren in die Lehre; das Abitur ist ein Muss. Den Eltern ist klar, dass sie mehr Zeit und Geld dafür einsetzen müssen als frühere Generationen.

Drittens: Der heute akzeptierte Erziehungsstil ist „kinderzentriert“, anspruchsvoll, partnerschaftlich, antiautoritär: Das erfordert zeitaufwendige Verhandlungsprozesse mit den Kindern. Kinder sollen sich ungehemmt entfalten können, das gilt als Ideal. Ihre Mütter und Väter wollen es anders machen als die Elterngenerationen vor ihnen. Sie sind verständnisvoll, demokratisch. Kinder werden immer selbstbewusster und starke Persönlichkeiten.

Viertens: Verhandeln müssen auch Männer und Frauen. Über die Aufteilung von Berufsarbeit, Erziehung und Hausarbeit, wobei Männer ihren Anteil an den beiden letzten Punkten deutlich höher bewerten als Frauen. (Laut Sexualwissenschaftler Gunther Schmidt)

Nun sind die meisten dieser Veränderungen in Erziehung, Bildung und Partnerschaft durchaus toll, aber viele Kinder empfinden ihre von der Arbeit geschafften Eltern häufig als launisch; schwankend zwischen zu streng und zu nachgiebig. Schwierig ist das alles und kann man es überhaupt richtig machen? Chapeau an dieser Stelle erst mal an alle Eltern 😉 ! Die wichtigste Voraussetzung für eine gesunde Familie ist meiner Meinung nach aber, dass Eltern auf sich selbst achten. Nur dann haben sie auch die Kraft  in der heutigen Zeit für eine besonnene Erziehung und können diesen ganzen Quatsch mit ihren Kindern gemeinsam durchziehen!

  1. Die Großeltern

Omas tragen Dutt und Kittelschürze, haben einen Gemüsegarten und kochen Buttergerichte. Außerdem sitzen sie im Sessel und häkeln Winterschals am Kamin. So war es früher und so stelle ich es mir mal vor wenn ich alt bin, aber in der Realität sehen die Großeltern von heute ganz anders aus.

Heute wird eher Jeans getragen statt Kittel und lieber mit Opa ins Städtchen gegangen oder radgefahren, als im Sessel zu sitzen. Waren die Beziehungen zwischen Großeltern und jüngeren Generationen damals eher formal und autoritär,  sind sie heute wärmer und nachsichtiger. Natürlich werden Omas und Opas  von ihren Enkeln dafür nicht weniger liebgehabt! Im Gegenteil: vielleicht werden sie das, der Gedanke sei erlaubt, sogar noch ein wenig mehr. Denn Großeltern bieten Kindern etwas, was bei ihren Eltern meist Mangelware ist: Zeit und Gelassenheit.

Das jedenfalls legt ein neues Diskussionspapier der Konrad-Adenauer-Stiftung nahe. Die These vom Schweizer Generationenforscher François Höpflinger:

Moderne Familien zeichnen sich dadurch aus, dass jeder seine Freiräume auslebt – die Beziehung aber trotzdem nicht darunter leidet.

Soll heißen: Auch wenn die Menschen nicht mehr als Großfamilien zusammen im selben Haus leben, das Klagen über eine wachsende Distanz zwischen den Generationen ist unberechtigt. Neue Studien zeigen: Großeltern sind wertvoller denn je. Höpflinger stellt weiter fest, dass gerade Omas und Opas, die als neutrale und dennoch vertraute Bezugsperson agieren (bzw. die offene Einmischung vermeiden), die Wertorientierung ihrer Enkel am nachhaltigsten beeinflussen.

Und was denken die Enkel selbst? Nach ihrer Beziehung zu den Großeltern befragt (Quelle: n24), wird eine „durchaus lebendige und mehrheitlich positiv eingeschätzte Beziehung“ angegeben. Vor allem aktive, gesunde und an der Jugend interessierte Großeltern bleiben auch für heranwachsende Enkelkinder wichtig. Dies kann ich als Enkeltochter nur bestätigen (ich habe euch sehr lieb!).


Wie auch immer sich Generationen verändert haben mögen, eine Sache ist klar: Familie ist einfach wichtig, das merke ich gerade jetzt, wo ich im Ausland bin. Ihr seid immer für mich da und ich bin euch unendlich dankbar dafür!

PhotoGrid_1484479510467.png-meine Familie

And I can’t keep it to myself
Can’t spell it any better
L.O.V.E forever
I hope you know that I’m sending a postcard
I don’t care who sees what I sent
Or if the whole world knows what’s in my head

-James Blunt, Postcards

https://www.youtube.com/watch?v=3auHuULOPWo&t=22s

 

Continue reading “Generationen”

Warum Geben schöner ist als Nehmen

Paulus zitiert Jesus im alten Testament mit: “Geben ist seliger als nehmen.” (Apostelgeschichte 20,35) Wahrscheinlich ist da tatsächlich etwas dran und darum soll es auch in diesem Blog gehen.

Nun ist es leider so, dass in der heutigen Gesellschaft oft nur noch die Ellenbogen ausgefahren werden. Das Generationenbarometer, das das Allensbacher Institut für das Forum „Familie stark machen“ erstellt hat, verdeutlicht das. So nennen 90 Prozent der Befragten mit Kindern unter 16 Jahren Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen als wichtigste Erziehungsziele. 70 Prozent, dass ihre Kinder lernen sollen, sich nicht leicht unterkriegen zu lassen. Das finde ich wirklich gut, doch es hat auch seine Kehrseite: Oftmals gilt so nur noch die Devise “Lang ordentlich zu und gib nichts weg, sonst hast du am Ende selber nichts”.

Ja, gerade an Weihnachten und an anderen Festen im Jahr kann man sehen, dass der Reiz vor allem für Kinder nur darin liegt selbst Geschenke zu bekommen. Aber irgendwann, oft sobald man etwas älter wird, merkt man, wie herrlich es ist jemandem anderen etwas zu schenken und dann zu  erleben, wie er sich darüber freut! Es gibt doch nichts Schöneres, als die Menschen, die man liebt, glücklich zu sehen, oder?

1484087203158

Das Prinzip von Geben und Nehmen ist eingewoben im großen Geflecht des menschlichen Miteinanders. Das gilt in allen Lebensbereichen; unter Partnern, Geschwistern und Freunden. Denkt jeder nur an sich selbst, kann man zu keinem von ihnen eine wirklich gute Beziehung haben und Krisen sind vorprogrammiert.

Sagen wir dagegen ein freundliches oder aufbauendes Wort zu unserem Kollegen, macht uns das selbst auch gleich ein gutes Gefühl. Vermutlich ist dies noch ein Instinkt, den schon unsere Urahnen in sich hatten. Zusammenhalt stärkt die Gruppe. Geben statt Nehmen: das erfüllt unsere Gemeinschaft mit Liebe, Frieden und Harmonie!

1484087333662

Laut der Website “Karriere Bibel” haben Forscher außerdem herausgefunden, dass mit dem Wohlstand eines Landes die Zufriedenheit der Menschen nicht immer zunimmt. Viel Geld führt also nicht automatisch zu mehr Glückseligkeit. Worauf es aber ankommt ist, was man mit seinem Geld macht.

Sozialspsychologin Elisabeth Dunn: “Geld für andere auszugeben oder jemandem damit zu helfen führt zu größerem persönlichen Glück, als es zu behalten.”

Aber auch  laut einigen anderen Studien trainiert man so seine eigene seelische, geistige & körperliche Gelassenheit. Tust du jemand anderem Gutes, tust du also auch dir etwas Gutes.

1484087481515

Trost, Zuspruch, kleinere Aufmerksamkeiten & Hilfestellungen oder einfach mal zuhören und interessiert auf Sorgen anderer eingehen; all das kehrt in dein eigenes Herz zurück! Und nächstes Jahr, wenn wir wieder unterm Christbaum stehen, sind wir doppelt glücklich: Für uns und mit den anderen!

orsetti e camino

Das ist tiefer Scheiß, ich weiß auch nicht worüber
Ich ziehe in die Schlacht und danach bin ich klüger
Der Schmetterling schwitzt und das Ghetto ist dunkel
Was will ich damit sagen? Man weiß nicht, man munkelt
Das ist tiefer Scheiß, ich weiß auch nicht worüber…

-Deeper Shit, Alligatoah 😉

Why I am Pro-Choice

A major difficulty in any discussion of abortion is the radical attitude of some religious people against abortion. That´s why first of all I´d like to say that I think that in the question of abortion being legal or not, religious ideologies are no foundation.

Freedom of religion is guaranteed to every citizen, so why would values and beliefs of one religion affect laws? There is a reason why church and state are separate, so any argument against abortion on religious grounds shouldn´t matter.

pro-ab

Furthermore even if abortion was illegal, it wouldn´t disappear. Women would still find a way to abort (like in the past), which would just be an opportunity for black markets and dangerous to life and health of woman.

But in the question of if abortion is right or wrong I´d relate to the time-limit given by law. In my opinion abortion is just the termination of a pregnancy and could also be considered as “self-defence”. Self-defence in many cases, not only necessarily when your life is in danger giving birth. You should always have the right to defend yourself in all sorts of situations, especially in the case of rape and abuse which is a traumatic experience. It would be inhuman to force someone to have a kid in a pregnancy caused by that. Those women didn´t even get pregnant by choice!

And because of that time-limit I don´t agree with the blame of “ending a life”. How is it, that one ignores the desires, rights, freedoms and health of a living, breathing, feeling person in favor of a developing fetus that isn´t even conscious?

It´s likely, that pro-life supporters appeal to the values of life, such as “all human life is equal”. But is it really? We are talking about the value of life, not the value of a heartbeat. We are talking about the value of experiencing life, living life, awareness, which I, indeed, think is more valuable!

Matt Dillahunty, american public speaker known for atheism and secular activism says:

 “I couldn´t tell someone: Yes, you are pregnant and you do not want to be, that must be terrible for you. I´m sorry that nature has screwed you, but that´s the way it has to stay, unless we find that your life is in risk or another kind of exception and we somehow realise, that there is a kind of self-defence involved…”

So, yes, we have to value an individuals right to live but that doesn´t change the nature of the discussion: I do not have any obligation to do something with my body I don´t want to do!

Moreover if someone already knows they can´t take care of a child properly, it´s better for them not to have a child! Wanted babies are more likely to be welcomed into families, that are financially and emotionally ready to receive them. If a mother doesn´t want a kid, it is probably better for the kids sake not to be raised by that mother! Bringing children to life who are unwanted sounds a hundred times more cruel to me, than aborting them.

choice

According to data from the “pro-choice public education project”, 77% of anti-abortion leaders are men. 100% of them will never be pregnant!!! So I say: if it´s not your body, it´s not your decision. Don´t like abortion? Don´t have one! A womans mind + a womans body = a womans choice!

Interesting philosophy relating to this topic; Judit Jarvis Thomson “a defense of abortion”: http://spot.colorado.edu/~heathwoo/Phil160,Fall02/thomson.htm

Powered by WordPress.com.

Up ↑