Paulus zitiert Jesus im alten Testament mit: “Geben ist seliger als nehmen.” (Apostelgeschichte 20,35) Wahrscheinlich ist da tatsächlich etwas dran und darum soll es auch in diesem Blog gehen.

Nun ist es leider so, dass in der heutigen Gesellschaft oft nur noch die Ellenbogen ausgefahren werden. Das Generationenbarometer, das das Allensbacher Institut für das Forum „Familie stark machen“ erstellt hat, verdeutlicht das. So nennen 90 Prozent der Befragten mit Kindern unter 16 Jahren Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen als wichtigste Erziehungsziele. 70 Prozent, dass ihre Kinder lernen sollen, sich nicht leicht unterkriegen zu lassen. Das finde ich wirklich gut, doch es hat auch seine Kehrseite: Oftmals gilt so nur noch die Devise “Lang ordentlich zu und gib nichts weg, sonst hast du am Ende selber nichts”.

Ja, gerade an Weihnachten und an anderen Festen im Jahr kann man sehen, dass der Reiz vor allem für Kinder nur darin liegt selbst Geschenke zu bekommen. Aber irgendwann, oft sobald man etwas älter wird, merkt man, wie herrlich es ist jemandem anderen etwas zu schenken und dann zu  erleben, wie er sich darüber freut! Es gibt doch nichts Schöneres, als die Menschen, die man liebt, glücklich zu sehen, oder?

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Das Prinzip von Geben und Nehmen ist eingewoben im großen Geflecht des menschlichen Miteinanders. Das gilt in allen Lebensbereichen; unter Partnern, Geschwistern und Freunden. Denkt jeder nur an sich selbst, kann man zu keinem von ihnen eine wirklich gute Beziehung haben und Krisen sind vorprogrammiert.

Sagen wir dagegen ein freundliches oder aufbauendes Wort zu unserem Kollegen, macht uns das selbst auch gleich ein gutes Gefühl. Vermutlich ist dies noch ein Instinkt, den schon unsere Urahnen in sich hatten. Zusammenhalt stärkt die Gruppe. Geben statt Nehmen: das erfüllt unsere Gemeinschaft mit Liebe, Frieden und Harmonie!

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Laut der Website “Karriere Bibel” haben Forscher außerdem herausgefunden, dass mit dem Wohlstand eines Landes die Zufriedenheit der Menschen nicht immer zunimmt. Viel Geld führt also nicht automatisch zu mehr Glückseligkeit. Worauf es aber ankommt ist, was man mit seinem Geld macht.

Sozialspsychologin Elisabeth Dunn: “Geld für andere auszugeben oder jemandem damit zu helfen führt zu größerem persönlichen Glück, als es zu behalten.”

Aber auch  laut einigen anderen Studien trainiert man so seine eigene seelische, geistige & körperliche Gelassenheit. Tust du jemand anderem Gutes, tust du also auch dir etwas Gutes.

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Trost, Zuspruch, kleinere Aufmerksamkeiten & Hilfestellungen oder einfach mal zuhören und interessiert auf Sorgen anderer eingehen; all das kehrt in dein eigenes Herz zurück! Und nächstes Jahr, wenn wir wieder unterm Christbaum stehen, sind wir doppelt glücklich: Für uns und mit den anderen!

orsetti e camino

Das ist tiefer Scheiß, ich weiß auch nicht worüber
Ich ziehe in die Schlacht und danach bin ich klüger
Der Schmetterling schwitzt und das Ghetto ist dunkel
Was will ich damit sagen? Man weiß nicht, man munkelt
Das ist tiefer Scheiß, ich weiß auch nicht worüber…

-Deeper Shit, Alligatoah 😉

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